Open Doors

Vor ca. eineinhalb Wochen war jemand von Open Doors bei uns im Gottesdienst. Open Doors ist eine Organisation, die sich um verfolgte Christen kümmert, weltweit.
Open Doors gibt es seit 17 Jahren, damals waren es 3 Mitarbeiter, heute sind es 97.
Er erzählte von Gottesdiensten in Lettland, die im Wald bei eisiger Kälte statt fanden, weil es keinen Raum gab,in dem Gottesdienste gefeiert werden durften. Der zugefrorene Bach wurde aufgehackt, damit die Christen getauft werden konnten.

Eine Geschichte hat mich besonders angesprochen. Ein Algier, der zum christlichen Glauben gefunden hatte, durch einen Traum, dadurch von seiner Familie natürlich verstolßen wurde, ging von Dorf zu Dorf, um von Jesus zu erzählen. Manche warfen mit Steinen nach ihm, manche hörten zu, und fanden auch zum christlichen Glauben. Es waren dann soviele Menschen, die an Jesus glaubten, dass sie das Dachgeschoss des Hauses ausbauen mussten, in dem sie Gottesdienst feierten.
Als Mitarbeiter von Open Doors dort waren, haben sie gefragt, wie sie es mit der Taufe machen. Sie gingen in das Haus rein, und kamen zu zwei weißen Tischen. Den einen drehte er um, es war ein ausgedienter Kühlschrank. Der Mann hat die Löcher zugemacht, und da drin wurde getauft. In einem Kühlschrank!! Coole Idee.
Ich finde, Open Doors macht eine tolle Arbeit. Es ist nicht ungefährlich, was sie tun und erleben.
Ich habe großen Respekt davor und weiß nicht, ob ich es mich trauen würde

Danke Open Doors für euren Einsatz, euren Mut und die Geschichten, die ihr uns erzählt, damit wir einen Einblick in eure Arbeit bekommen und dafür beten können, auch für die Menschen, die an Jesus glauben und es nicht dürfen.