Eine Kultur der Seelsorge entwickeln

Kultur der Seelsorge

Gottesdienst mit Vortrag, Gespräch – danach Mittagessen

“Wir übertreiben nicht, wenn wir feststellen, dass es ein solches Bedürfnis nach Sich-Aussprechen, wie es heute unter den Menschen herrscht, wohl noch nie gegeben hat. Das Gespräch mit dem Anderen gehört zu den vorrangigen Themen, um die sich im Augenblick die christliche Gemeinde kümmern sollte.”
(Prof. Manfred Seitz)

„Die Seelsorge ist zu einer Sache der eigens dafür Ausgebildeten geworden. Die Gemeindeglieder ohne Ausbildung werden unsicher, ob ihnen die Seelsorge noch anvertraut ist. Seelsorge bleibt jedoch Aufgabe der gesamten Gemeinde. Wir müssen Gemeindeglieder wieder für die Seelsorge zurückgewinnen.“
(Prof. Manfred Seitz)

Seelsorge ist mehr als das klassische Gespräch unter vier Augen. Um dem Auftrag der Seelsorge gerecht werden zu können, ist es wichtig, dass Gemeinden eine Kultur der Seelsorge entwickeln. Dadurch kann die Seelsorge auf eine viel breitere Basis gestellt werden. Was gehört zu einer Kultur der Seelsorge?

  • Gottesdienste sind feierlich, ermutigend und tröstlich.
  • Gemeindeglieder interessieren sich füreinander und laden zu sich nach Hause ein.
  • Neben dem Gespräch über biblische Themen, wird auch dem Gespräch über persönliches Raum gegeben.
  • Bei Not, Krankheit und ganz praktischen Dingen ist man füreinander da, ohne sich aufzudrängen.
  • Es gibt einen Gebetsdienst, der nachfragt bzw. dem man auch Gebetsanliegen anvertrauen kann.
  • Der Pastor und einige Gemeindeglieder stehen für Gespräche bereit.
  • Usw.

Welche Bedeutung hat eine Kultur der Seelsorge? Wie kann man sie entwickeln? Darum wird es in diesem Gottesdienst gehen.

Referent: Thomas Alexi

Sonntag, 1. März 2020. 10.00 Uhr.