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David Alaba über Erfolg, Leistungsdruck und Gott

Ich bin mir sicher, dass mir auch manche Schwierigkeiten im Leben geholfen haben, zu dem zu werden, der ich heute bin. Als ich damals von Bayern nach Hoffenheim weggeschickt wurde, weil ich in einigen Spielen Fehler gemacht hatte, da habe ich erstmals erlebt, dass dieser Druck, immer funktionieren zu müssen, schon immens für einen jungen Burschen wie mich ist.“

Ich habe damals angefangen, mich tiefer mit dem Glauben an Gott zu beschäftigen. Da habe ich dann viel in der Bibel gelesen und mehr mit Gott gesprochen – über alles. Das hat mir sehr geholfen, dieses Vertrauen, das ich heute in Gott habe, zu festigen.“

„ICH VERSUCHE EINFACH SO OFT WIE MÖGLICH, EINE VERBINDUNG ZU IHM ZU HABEN, EGAL IN WELCHEN SITUATIONEN.“

Ich denke, dass es im Fussball, wie auch im Leben von jedem Menschen, oft Situationen oder Phasen gibt, in denen es nicht so gut läuft. Dann beginnt man zu zweifeln. Aber ich glaube, dass man gerade in dieser wichtigen Zeit einfach großen Glauben braucht, um das zu erreichen, was man selbst will, und um das zu erleben, wie Gott es will. Ich denke, dass er natürlich einen Plan für jeden Einzelnen hat und in Krisenzeiten gern hilft. Er belohnt die, die ihm vertrauen.“

„Am Ende muss jeder seine eigene Entscheidung treffen, ob er mit oder ohne Gott leben will. Das ist auch das, was Gott will. Er zwingt niemanden dazu und er sagt ja auch in der Bibel, dass er keinen dazu überreden will. Aber ich denke, dass das Leben einfacher und schöner ist, wenn man sich für den Weg mit Gott, seiner Liebe, seinem Schutz und seiner Treue entscheidet. Da kann ich nur aus meiner eigenen Erfahrung sprechen.“

(David Alaba. Aus: Der größte Sieg. 2024.)